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| 19.08.10 01:48 Uhr - Bild interview mit Ochs und Chris |
Klotzi |
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BILD: Chris, was hat sich mit der Binde für Sie geändert? Chris: „Ich bin Vorbild auf dem Platz. Und ich muss mehr mit dem Schiedsrichter reden. Aber ich bin keiner, der schimpft. Die nehmen eine gelbe Karte oder ein Tor sowieso nicht zurück. Meckern bringt nichts.“ BILD: Aber in der Liga wird so viel Theater gemacht, dass man sich fragt: Lernen Profis zu schauspielern? Ochs: „Ach, es wäre doch schlimm, wenn Fußball ohne Gestikulieren abliefe. Durch Hektik wird’s doch erst interessant. Das wollen die Fans ja sehen – nicht 22 Spieler, die wie Roboter rumlaufen.“
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BILD: Herr Ochs, Sie haben sich für die neue Saison vorgenommen, mehr Tore zu schießen. Jetzt hat’s schon zweimal geknallt, zuletzt im Pokal. Wieso erst jetzt? Ochs: „Gute Spieler zeichnet aus, andere in Szene zu setzen. Aber durch die neue Rolle im Mittelfeld habe ich gemerkt, dass ich selber öfter Chancen kriege. Außerdem war ich bis zur A-Jugend Stürmer.“ Chris: „Du, ehrlich?“ Ochs: „Ja, 500 Tore in der Jugend erzielt! Und Mittelfeld macht mehr Spaß als verteidigen. Es wird bei den Zuschauern halt mehr geschätzt, wenn du Tore einleitest, als den Ball ins Aus zu grätschen.“ Chris: „Okay, ich will jetzt auch vorne spielen...“ BILD: Spaß beiseite. Eintracht hat vier tolle Stürmer. Besteht die Gefahr, zu viel zu stürmen? Ochs: „Die Gefahr ist Selbstüberschätzung – zu glauben, wir seien die Größten. Lassen wir auch nur 1 Prozent nach, geht das Desaster mit den Klatschen wieder von vorn los. Chris: „Zumal die Bundesliga viel zu ausgeglichen ist. Da gibt es keine leichten Gegner. Hier wird viel körperbetonter gespielt als zum Beispiel in Italien.“ BILD: Trotzdem kommen plötzlich Stars wie van Nistelrooy oder Raúl. Ochs: „Unsere Liga ist interessanter geworden. Ich hoffe, Raúl wirbelt so wie in Madrid.“ BILD: Wo spielt Eintracht mit? Chris: „Wenn man acht Jahre zurückdenkt – und Eintracht jetzt sieht: Unser Fußball ist viel attraktiver!“ Ochs: „Es macht Spaß, wie der Ball läuft.“ BILD: Und Trainer Skibbe spricht von einer richtungsweisenden Saison... Ochs: „Stimmt! Wenn wir die Saison erfolgreich spielen und uns dann punktuell verstärken, kann man in zwei Jahren die Europa League als Ziel haben.“ BILD: Mit einem Super-Star? Ochs: „Man kann auch gute Spieler ohne viel Geld kriegen. Nehmen wir Schwegler bei uns.“ Chris: „Oder Ochs – der kam ablösefrei vor sechs Jahren...“ BILD: Das Ziel für diese Saison sind 50 Punkte. Ochs: „Die können manchmal für Platz 6 oder auch nur Platz 9 reichen; das hängt vom Saisonverlauf ab. Gut, dass es jetzt losgeht.“ |
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| 17.08.10 23:46 Uhr - Eintracht gewinnt Testspiel mit 22:0 |
Klotzi |
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Anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Kreisligisten aus Schwalbach im Taunus, fand am Dienstag ein von Fraport initiiertes Freundschaftsspiel gegen Eintracht Frankfurt statt. Und unsere Eintracht stürmte direkt munter drauflos. Neuzugang Theofanis Gekas machte seinem Namen als "Knipser" alle Ehre und erzielte in der ersten Viertelstunde einen Hattrick. Und so sollte es weitergehen: Bereits nach gut dreißig gespielten Minuten stand es 10:0 für unser Team. Auch Youngster Sonny Kittel reihte sich zweimal in die Torschützenliste ein.
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Mit einem Stand von 14:0 ging die regnerische Partie in Schwalbach in die Pause. Erst mit Beginn der zweiten Hälfte schaltete das Team von Michael Skibbe dann einen Gang runter und ließ sich auch mal ein wenig nach hinten fallen. Doch dies hielt nicht lange an. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff ging das fröhliche Toreschießen weiter. Der zur 2. Halbzeit eingewechselte Ioannis Amanatidis markierte den Treffer zum 15:0. Sieben weitere Tore durch Meier, Altintop und Köhler folgten und so gewann die Eintracht am Ende mit 22:0. Aufstellung: 1. Halbzeit: Fährmann - Russ (C), Jung, Caio, Vasoski, Petkovic, Clark, Korkmaz, Kittel, Heller, Gekas. 2. Halbzeit: Özer - Franz, Caio (67. Köhler), Vasoski, Petkovic, Korkmaz (67. Schwegler), Clark, Tzavellas, Heller (67. Meier), Amanatidis, Altintop. Tore: 0:1 Gekas (8.), 2:0 Gekas (12.), 3:0 Gekas (15.), 0:4 Caio (19.), 0:5 Kittel (21.), 0:6 Heller (22.), 0:7 Gekas (23.), 0:8 Gekas (24.), 0:9 Korkmaz (26.), 0:10 Kittel (29.), 0:11 Korkmaz (35.), 0:12 Jung (39.), 0:13 Gekas (41.), 0:14 Heller (42.), 0:15 Amanatidis (51.), 0:16 Altintop (53.), 0:17 Amanatidis (58.), 0:18 Meier (68.), 0:19 Meier (70.), 0:20 Altintop (73.), 0:21 Amanatidis (74.), 0:22 Köhler (89.). |
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| 17.08.10 12:36 Uhr - Eintracht locker eine Runde weiter |
Klotzi |
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Die Eintracht hat sich heute nach leichten Startschwierigkeiten durch einen Sieg vor 6.485 Zuschauern beim SV Wilhelmshaven für die zweite Pokalrunde qualifiziert. Die Treffer beim 4:0 (2:0)-Sieg erzielten Amanatidis (21.), Tzavellas (38.), Ochs (59.) und Altintop (89.). In der Startaufstellung begann weitgehend die erwartete Elf, nur dass der ein oder andere Beobachter der Vorbereitung Gekas erwartet haben dürfte, der jedoch erst einmal auf der Bank blieb. Dafür stürmten Amanatidis und Altintop gemeinsam. Die Mittelfeldzentrale, die sich sehr um den zeitweise etwas mühevollen Spielaufbau verdient machte, indem sich immer einer von beiden zurückfallen ließ, um eine Anspielstation zu bieten, bildeten Meier und Schwegler. Letzterer fand häufig Lösungen auf engem Raum und war meist – wenn überhaupt – nur durch Fouls zu bremsen. Rechts wussten der tadellos spielende Jung und Ochs zu überzeugen, auch wenn dem Frankfurter Kapitän nicht jede Flanke gut gelang. Auf der linken Seite spielten Köhler und Tzavellas etwas unauffälliger, wobei der Grieche vorne deutlich stärker wirkte als hinten. Die Innenverteidigung mit Russ und Franz bekam wenig zu tun, der alte und neue Keeper Nikolov wurde erst in der bedeutungslosen Schlussviertelstunde gefordert und hielt sicher.
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Spielbericht.. |
Den besseren Start erwischten aber die leichtfüßigen Gastgeber, die zunächst wacher waren und die linke Defensivseite der Eintracht durch den schnellen Bärje einige Male schlecht aussehen ließen. Derselbe flankte nach 5 Minuten von rechts in den Strafraum, wo Stoßstürmer Wegner eine Volleyabnahme plante, den halbhohen Ball aber nicht richtig traf. In der ersten Viertelstunde war es ein verteiltes Spiel ohne weitere große Chancen und ohne erkennbaren Klassenunterschied. Dann aber übernahmen die von zahlreichen lautstarken Fans unterstützten Hessen die Spielkontrolle und gaben sie bis zur Pause nicht wieder ab. Schon nach 17 Minuten hätte der von Ochs mustergültig flach bediente völlig freie Altintop die Führung aus 6 Metern erzielen müssen, doch schoss er den gegnerischen Torwart Meyer an. Der Türke machte diesen Fauxpas jedoch umgehend wieder gut, indem er einen feinen Steilpass von Amanatidis erlief, von links in den Strafraum eindrang, einen Gegenspieler umkurvte und sodann seinem im Rückraum lauernden Sturmkollegen mustergültig auflegte. Amanatidis zeigte Vollstreckerqualitäten und schob den Ball aus 10 Metern ins Netz. Nach einer knappen halben Stunde hätte Köhler nach einer präzisen Flanke von Schwegler aus dem rechten Halbfeld das 2:0 erzielen können, hatte jedoch Pech, dass seine gefühlvolle Volleyabnahme mit dem linken Fuß an beide Innenpfosten klatschte, ohne den Weg ins Tor zu finden. Durch einen über die Mauer gezirkelten Freistoß von Tzavellas aus halblinker Position (22 Meter Torentfernung) konnten die Gäste ihre Führung aber dennoch noch vor der Pause ausbauen. Die Eintracht kam überlegen aus der Kabine und erzwang nach einer knappen Stunde die Vorentscheidung zum 3:0 durch einen Volleyschuss von Ochs nach einem gefühlvollen Heber von Köhler quer durch den Strafraum. Der im zweiten Durchgang immer stärker werdende und nun offenbar auch seine konditionellen Vorteile ausspielende Ochs war auch an den beiden vorherigen Torszenen beteiligt gewesen. Seinen Ballgewinn am Strafraumeck hatte er zu einer ausnahmsweise gut getimten Flanke auf Altintop genutzt, der knapp vorbeigeköpft hatte. Und nach einer starken Flanke von Tzavellas an den langen Pfosten war er noch aus spitzem Winkel an Keeper Meyer gescheitert. Nachdem das Spiel entschieden war, ließ die Frankfurter Dominanz etwas nach. Die Gastgeber kamen nun gelegentlich vor das Tor der Adlerträger, waren im Abschluss jedoch überhaupt nicht zwingend. Dennoch hätten sie sich in dieser Phase eigentlich den Ehrentreffer verdient gehabt. Doch die Eintracht – mittlerweile mit 3 frischen Spielern, darunter der erst 17-jährige Kittel in seinem ersten Pflichtspieleinsatz – setzte eiskalt den Schlusspunkt. Der ebenfalls eingewechselte Caio gewann nach einer gegnerischen Ecke vor dem eigenen Strafraum den Ball und setzte sich auch im anschließenden Kopfballduell durch. Mit seinem Kopfball schickte er Ochs auf die Reise, der die gegnerische Hälfte rasend schnell durchquerte, um im gegnerischen Strafraum auf den mitgelaufenen Altintop aufzulegen. Der Türke musste nur noch einschieben und erledigte diese Aufgabe zuverlässiger als noch in der 18. Minute. Die Eintracht hat trotz einiger Unkonzentriertheiten zu Beginn und Ende des Spiels einen guten Eindruck hinterlassen und die Pflichtaufgabe insgesamt souverän gelöst, wenngleich der Sieg gegen den tapferen Viertligisten etwas zu hoch ausgefallen ist. |
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| 09.08.10 21:29 Uhr - Nie wieder für Griechenlands Nationalelf |
Klotzi |
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Mit einer echten Hammer-Nachricht wartete dann heute Mittag Ioannis Amanatidis auf. Der Stürmer erklärte seinen sofortigen Rücktritt aus der griechischen Nationalelf. Er wolle sich, so Amanatidis, künftig nur noch auf Eintracht Frankfurt konzentrieren und alle seine Energie dafür aufwenden. Mit dem persönlichen Verlauf der Vorbereitung ist unsere Nummer “18“ zufrieden. „Ich bin froh und glücklich, dass ich das Programm schmerzfrei und problemlos absolvieren konnte. Das Knie hält. Natürlich sehe ich die Konkurrenzsituation im Angriff, aber wenn ich mein Leistungspotenzial zu einhundert Prozent abrufe, dann sehe ich meine Position auf dem Platz“, erklärte der 28-Jährige. Er wisse aber auch, dass wenn seine Leistung nicht stimme, jemand spielen müsse, der besser drauf sei als er, fügte Amanatidis hinzu.
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| 08.08.10 13:13 Uhr - Erste Testspiel Niederlage gegen Udinese Calcio |
Klotzi |
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Im letzten von neun Vorbereitungsspielen zur neuen Saison kassierte unsere Eintracht am Samstagabend ihre erste Niederlage. Im italienischen Tolmezzo unterlag die Elf von Trainer Michael Skibbe dem Serie-A-Klub Udinese Calcio mit 1:2 (0:0). Viele Nickeligkeiten, wenig Spielfluss. In der ersten Halbzeit gab es mehr Freistöße (geschätzte 30) als Tormöglichkeiten. Die erste des Spiels hatte Udineses Flores (5.). Auch in der 20. Minute musste Oka Nikolov sein ganzes Können aufbieten, um einen Freistoß von Pandreva zu entschärfen.
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Die erste Eintracht-Chance erspielte sich Ümit Korkmaz nach gut einer halben Stunde, als er mit einem Schuss am italienischen Keeper scheiterte. Eine Minute vor dem Pausenpfiff stand dann noch mal Oka Nikolov im Mittelpunkt, der einen Fernschuss von Flores hielt. Und so ging es torlos in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer aggressiver geführt. Vor allem Schiedsrichter Orsato trug durch zweifelhafte Entscheidungen einen gehörigen Teil dazu bei, dass die Ruppigkeiten auf italienischer Seite zunahmen. Die Eintracht ging kurz nach der Pause in Führung. Ümit Kormaz flankte von links butterweich auf den Kopf von Alexander Meier, der zum 1:0 einnickte (47.). Nur sechs Minuten später foult Nikola Petkovic Stürmer Sanchez und der Unparteiische entscheidet zurecht auf Elfmeter. Inler verwandelt zum 1:1 (53.). Jetzt wird die Partie immer ruppiger und hektischer. Petkovic sieht in der 55. Minute nach einem Foul die gelbe Karte und Michael Skibbe reagiert, wechselt den Serben aus. Ioannis Amanatidis legt sich in der 63. Minute mit Udineses Ferronetti an, wobei es zu leichten Handgreiflichkeiten. Skibbe reagiert wieder, nimmt den Griechen-Pfeil aus der Partie. In der 72. Minute wird der eingewechselte Georgios Tzavellas aus etwa 50 cm angeschossen und der Referee entscheidet unverständlicherweise auf Handelfemeter. Wieder verwandelt Inler zur 2:1-Führung der Italiener. Dabei bleibt es auch, auch wenn Patrick Ochs Udineses Torwart Handanovic mit einem fulminanten Weitschuss in der Schlussphase noch einmal auf die Probe stellt. Auf der anderen Seite rettet Oka Nikolov noch zweimal gegen Flores und Cuadrado. Acht Minuten vor dem Ende sieht der bereits ausgewechselte Ochs noch die rote Karte. Unsere Nummer “2“ beschwert sich beim Schiedsrichter, weil dieser die Eintracht-Bank verdächtigte ihn mit Wasser bespritzt zu haben. Dabei kam das kühle Nass von den Zuschauerrängen. Trainer Michael Skibbe meinte hinterher: „Es war ein sehr engagiertes Spiel beider Mannschaften. Der Schiedsrichter hat unsere Spieler dazu gebracht, auf 180 zu kommen und sich weniger auf Fußball zu konzentrieren. Der Sieg von Udinese war dennoch nicht ganz unverdient, weil sie einen Tick engagierter waren. Ich hätte mir fußballerisch ein besseres Spiel gewünscht. Besonders loben muss ich Aleksandar Vasoski, der nach langer Verletzungspause richtig gut gespielt hat.“ Morgen Vormittag trainiert die Eintracht um 10:45 Uhr in Hermagor. Für den Nachmittag hat Michael Skibbe seinen Schützlingen freigegeben. Der nächste Eintrag ins “Kärntner Trainingslager-Tagebuch“ erfolgt dann am kommenden Montag. Udinese Calcio – Eintracht 2:1 (0:0) Eintracht: Nikolov – Ochs (78. Köhler), Russ, Vasoski, Petkovic (62. Tzavellas) – Caio (62. Jung), Schwegler, Meier, Korkmaz (78. Heller) – Amanatidis (63. Gekas), Fenin (63. Altintop) – Trainer: Skibbe Tore: 0:1 Meier (47.), 1:1, 2:1 Inler (53./Foulelfmeter, 72., Handelfmeter) Zuschauer: 5.000 (in Tolmezzo/Italien) |
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